Wann zum Arzt?
Bevor Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden ist es sinnvoll, den Hausarzt um Rat zu fragen, um zum Beispiel Wechselwirkungen mit bereits eingenommenen Medikamenten zu vermeiden. Ein Arztbesuch ist auch dann ratsam, wenn eine längere Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels nicht die gewünschte Wirkung zeigt.
Nahrungsergänzungsmittel sind keine Arzneimittel und daher nicht geeignet, Krankheiten zu verhüten, zu lindern oder zu heilen. Sie können jedoch bei einigen Erkrankungen unterstützend wirken. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die gewünschte Nährstoffaufnahme nicht möglich ist (z.B. wegen Appetitlosigkeit) oder Nährstoffe verlorengehen (z.B. wegen Durchfall, der als Nebenwirkung einer Behandlung mit Medikamenten auftreten kann).
Zur Vermeidung von Wechselwirkungen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren, wenn die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln geplant ist und gleichzeitig vorübergehend dauerhaft andere Medikamente eingenommen werden (Beispiel: Wechselwirkung zwischen Eisen und Medikamenten gegen zuviel Magensäure).
Ein Arztbesuch ist auch dann zu empfehlen, wenn aufgrund bestimmter Symptome (z.B. Antriebslosigkeit, dauernde Müdigkeit, körperliche Schwäche) über einige Wochen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wurden, jedoch keine Besserung der Beschwerden eingetreten ist. Der Arzt kann dann klären, ob sich hinter den Beschwerden eventuell eine schwerwiegende Erkrankung (z.B. eine Depression) verbirgt, die mit Medikamenten oder anderen Therapieformen behandelt werden muss.
Zur Vermeidung von Wechselwirkungen empfiehlt es sich, einen Arzt zu konsultieren, wenn die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln geplant ist und gleichzeitig vorübergehend dauerhaft andere Medikamente eingenommen werden (Beispiel: Wechselwirkung zwischen Eisen und Medikamenten gegen zuviel Magensäure).
Ein Arztbesuch ist auch dann zu empfehlen, wenn aufgrund bestimmter Symptome (z.B. Antriebslosigkeit, dauernde Müdigkeit, körperliche Schwäche) über einige Wochen Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wurden, jedoch keine Besserung der Beschwerden eingetreten ist. Der Arzt kann dann klären, ob sich hinter den Beschwerden eventuell eine schwerwiegende Erkrankung (z.B. eine Depression) verbirgt, die mit Medikamenten oder anderen Therapieformen behandelt werden muss.
Quellen:
- Rote Liste online (www.rote-liste.de)
- Hahn, A.: Nahrungsergänzungsmittel, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart (2006)
- Hahn, A., Hagenmeyer, M.: Nahrungsergänzungsmittel und diätetische Lebensmittel. Deutsche Apotheker Zeitung, 147. Jahrgang, 50-61, Nr. 17 (2007)
- NEM-Liste 2007, Nahrungsergänzungsmittel-Verzeichnis für Deutschland, Hrsg.: Noweda eG Apothekergenossenschaft, Essen, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart (2007)
- Website der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.: www.dge.de
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